Vergleich eines Akkusaugers mit einem herkömmlichen Sauger
24.04.2020

Vergleich eines Akkusaugers mit einem herkömmlichen Sauger

Akkusauger zeichnen sich durch eine hohe Bewegungsfreiheit aus. Doch welche Unterschiede weisen sie im Vergleich zu kabelgebundenen Ausführungen auf?

24.04.2020

Vergleich eines Akkusaugers mit einem herkömmlichen Sauger

Der Staubsauger stellt ein unverzichtbares Hilfsmittel für die Reinhaltung der Wohnräume dar. Auch in Fabriken und Bürogebäuden kommen diese Geräte häufig für Reinigungsarbeiten zum Einsatz. Sie ermöglichen es, trockenen Schmutz schnell und einfach zu entfernen. Wenn Sie einen Staubsauger erwerben, haben Sie die Auswahl aus Akkusaugern und kabelgebundenen Geräten. Um die Auswahl zu erleichtern, erfahren Sie in diesem Vergleich, worin die wesentlichen Unterschiede bei diesen beiden Alternativen bestehen.

Mehr Unabhängigkeit durch Akku-Betrieb

Der grundlegende Unterschied zwischen Akkusaugern und kabelgebundenen Geräten liegt auf der Hand: Während herkömmliche Ausführungen einen Netzstecker für die Stromversorgung verwenden, sind Modelle mit Akku vollkommen unabhängig vom Stromnetz. Das bringt beim Einsatz des Geräts viele Vorteile mit sich.

Von einer hohen Bewegungsfreiheit profitieren

Wenn Sie einen herkömmlichen Sauger verwenden, schränkt das Kabel Ihre Bewegungsfreiheit ein. Wenn sich beispielsweise ein Tisch in der Mitte des Raums befindet, ist es nicht möglich, die verschiedenen Bereiche fortlaufend zu bearbeiten. Nachdem Sie den Teil des Raums gesäubert haben, der der Steckdose abgewandt ist, müssen Sie entweder umdrehen oder das Kabel neu verlegen. Das ist nicht nur lästig. Darüber hinaus bringt dies einen zusätzlichen Zeitaufwand mit sich. Wenn Sie hingegen einen Akkusauger verwenden, genießen Sie eine hervorragende Bewegungsfreiheit und erreichen alle Bereiche des Raums mühelos.

Einsatz auch in Bereichen ohne Steckdose möglich

In größeren Gebäuden kann es Bereiche geben, an denen sich keine Steckdose in der Nähe befindet. Wenn Sie hier einen Sauger mit Netzstecker verwenden, ist es notwendig, ein Verlängerungskabel zu verwenden. Manchmal kommt dieses Gerät auch für die Reinigung von Gartenhäusern oder Werkstätten zum Einsatz, die über keinen Anschluss an das Stromnetz verfügen. In diesem Fall stellt der Akkusauger die einzige Alternative dar – es sei denn, sie verwenden einen Generator, der jedoch teuer in der Anschaffung und im Unterhalt ist.

Handsauger und Rucksacksauger: besondere Ausführungen für schwer zugängliche Bereiche

Die hohe Bewegungsfreiheit, die ein Akkusauger bietet, ermöglicht auch den Bau von ganz besonderen Modellen – beispielsweise von Handsaugern wie dem Bosch GAS 18V-1 Solo Professional oder von Rucksacksaugern wie dem Makita DVC660Z. Diese eignen sich hervorragend, um schwer zugängliche Bereiche zu säubern – wie etwa Treppen. Da Sie diese Geräte direkt bei sich tragen, stellen hierbei Unebenheiten kein Problem dar. Solche Ausführungen sind mit einem kabelgebundenen Sauger nicht sinnvoll umzusetzen.

Effizienter arbeiten mit dem Akkusauger

Wenn Sie das ganze Gebäude mit einem herkömmlichen Staubsauger reinigen, müssen Sie immer wieder das Kabel in eine andere Steckdose einstecken. Das bringt einen erheblichen zusätzlichen Aufwand mit sich. Mit einem Akkusauger können Sie jedoch auch größere Bereiche ohne Unterbrechung reinigen.

Begrenzte Laufzeit: ein Nachteil der Akku-Sauger

Bislang wurden zahlreiche Vorteile des Akkusaugers präsentiert. Allerdings bringt diese Bauweise auch einige Nachteile mit sich. Hierbei ist insbesondere die begrenzte Laufzeit zu nennen. Kleinere Geräte weisen hierbei begrenzte Werte auf. Der DVC750LZX1 von Makita hat bei voller Leistung beispielsweise eine Betriebszeit von 35 Minuten. Das reicht lediglich für kleinere und mittlere Einsätze. Wenn Sie den Akku-Sauger auch für größere Arbeitseinsätze verwenden möchten, können Sie zum einen ein Gerät mit einer höheren Laufzeit bestellen. Der Makita DVC660Z erlaubt beispielsweise unter Einsatz von Akkus mit 6 Ah eine Einsatzdauer von bis zu 140 Minuten. Alternativ dazu können Sie auch ein weiteres Akku-Set erwerben. Auf diese Weise wechseln Sie die leeren Akkus innerhalb weniger Sekunden aus und können mit Ihrer Arbeit fortfahren.

Hochwertige Akkusauger: so leistungsstark wie kabelgebundene Geräte

Viele Anwender befürchten, dass ein Akkusauger nicht die gleiche Leistung liefert wie ein kabelgebundenes Gerät. Wenn Sie jedoch die Leistungsdaten der Produkte miteinander vergleichen, stellen Sie fest, dass hierbei häufig kaum Unterschiede bestehen. Der Makita DVC154LZ erzeugt beispielsweise einen Unterdruck von 98 mbar und fördert 2.100 Liter Luft pro Minute. Selbst viele Ausführungen mit Netzstecker weisen hierbei deutlich geringere Werte auf.

Fazit: Akkusauger bieten zahlreiche Vorteile

Wenn Sie Wert auf eine hohe Unabhängigkeit und auf eine effiziente Arbeitsweise legen, ist es empfehlenswert, einen Akkusauger zu verwenden. Der einzige Nachteil besteht hierbei darin, dass die Laufzeit dieser Geräte begrenzt ist. Dieses Problem beheben Sie jedoch einfach, indem Sie zusätzliche Akkus kaufen. Hinsichtlich der Leistung sind die Akkusauger den kabelgebundenen Geräten häufig ebenbürtig und bei manchen Ausführungen sogar überlegen.
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