Wie man den besten Fahrradträger für sich findet

Das Fahrrad ist nach dem Auto wahrscheinlich das beliebteste Fortbewegungsmittel der Deutschen. Es ist aber auch weit mehr als ein einfaches Vehikel, um von A nach B zu reisen. Das Fahrrad ist ein Sport- und Freizeitgerät. Viele strampeln sich regelmäßig fit. Andere begeben sich mit ihrem Zweirad auf Erkundungstour. Klar, dass die heimischen Routen irgendwann alle abgefahren sind. Dann müssen neue Wege befahren werden. Am besten geht das im Urlaub. Wer möchte nicht einmal entlang der Küste Spaniens fahren oder wie die Radler der Tour de France die Alpen mit dem Drahtesel besteigen? Sie könnten Ihre Reise zwar mit dem Fahrrad in Angriff nehmen, aber das würde dann doch zu viel Mühe und Zeit kosten. Besser wäre es, wenn das Bike im Auto mitfährt – und hier fangen die Probleme meist an. Denn es gibt heutzutage etliche Fahrradträger für Autos. Da den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Wenn Sie wissen möchten, welcher Fahrradträger der beste für Ihre Bedürfnisse und Ihr Auto ist, dann sind Sie hier genau richtig. Im folgenden Text stellen wir Ihnen die beliebtesten Fahrradträger vor, die zurzeit auf dem Markt erhältlich sind. Dabei handelt es sich um Dach- und Kupplungsträger. Des Weiteren erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Fahrradträger wissen sollten. Lesen Sie sich wichtige Informationen über die Sicherheit von Fahrradträgern und Tipps zur Benutzung sowie Montage. Holen Sie sich ebenfalls Empfehlungen für bestimmte Fahrradträger ab und erfahren Sie, welches Zubehör erhältlich ist. Nach dieser Lektüre sind Sie bereit für Ihre Bestellung.

Fahrradträger für die Kupplung – sicher aber kostspielig

Verfügt Ihr Fahrzeug über eine Anhängerkupplung? Dann sind Kupplungsträger ideal für Sie. Denn sie gehören zu den sichersten Fahrradträgern. Die Anhängerkupplung ist dafür ausgelegt, schwere Lasten zu tragen. Aus diesem Grund lassen sich sogar Schwergewichte wie E-Bikes problemlos mit Fahrradträgern für Anhängerkupplungen transportieren. Die hohe Maximallast ermöglicht außerdem den Transport mehrerer Fahrräder. Es gibt Modelle, die Sie mit bis zu drei großen Bikes beladen können. Das ist übrigens recht leicht! Anders als bei anderen Fahrradträgern müssen Sie Ihr Rad nicht bis auf das Dach heben. Auch die Montage des Fahrradträgers selbst ist ein Kinderspiel. Stecken Sie ihn einfach auf die Anhängerkupplung und befestigen Sie ihn anschließend. Topmodelle, wie die von Thule sind mit praktischen Klemmsystemen ausgestattet. Sie benötigen kein Werkzeug für die Montage. Ein weiterer Vorteil dieser Fahrradträger ist die geringe Ladehöhe. Ihr Auto wird lediglich etwas länger und damit wären wir auch schon bei den Nachteilen. Die Länge könnte Probleme bei der Parkplatzsuche machen. Außerdem wird die Sicht durch die Heckscheibe eingeschränkt. Einen zusätzlichen Minuspunkt gibt es für die Kompatibilität. Zwar ist es offensichtlich, es sollte dennoch erwähnt werden: Für diese Art von Fahrradträger ist eine Anhängerkupplung notwendig. Eine Nachrüstung ist oftmals möglich, aber sehr kostspielig – womit wir beim nächsten Punkt wären: Kupplungsträger gehören zu den teuersten Modellen. Das liegt daran, dass sie Elektronik benötigen. Sie verdecken schließlich die Rückleuchten Ihres Autos. Kupplungsträger müssen aus diesem Grund ein Extrapaar Leuchten haben. Ebenfalls notwendig ist ein drittes Kennzeichen, da auch dieses verdeckt wird. Es reicht jedoch ein ungestempeltes Kennzeichen aus.

Höhe des Fahrzeuges bleibt erhalten Anhängerkupplung ist erforderlich
unkomplizierte Montage relativ hohe Anschaffungskosten
Dicke des Rads spielt untergeordnete Rolle Fahrzeug wird länger
besonders sicher Zugang zum Kofferraum kann erschwert werden

Fahrradträger für das Dach – günstig und geeignet für nahezu alle Autos

Das praktische an Dachträgern ist, dass sie sich auf fast allen Pkws montieren lassen. Zuerst benötigen Sie jedoch einen Grundträger. Auf diesem können Sie später auch Dachboxen und Ähnliches befestigen. Wenn Sie im Urlaub also einmal lieber mit Skiern oder dem Snowboard Hänge herunterrasen möchten, anstatt Berge hochzuradeln, dann können Sie schnell einen Dachgepäckträger nachrüsten. Einige Nachteile haben diese Fahrradträger aber auch. Es ist unter anderem sehr mühsam, sie zu beladen. Vor allem E-Bikes können bis zu 30 Kilogramm wiegen. Die ohne Hilfe auf das Dach zu tragen, ist für viele unmöglich. Dazu kommt, dass die Mehrzahl dieser Fahrradträger nicht mit mehr als 20 Kilogramm belastet werden dürfen. Durch die Erhöhung des Fahrzeugs steigt außerdem der Spritverbrauch. Das liegt nicht nur an dem zusätzlichen Gewicht, sondern auch am erhöhten Luftwiderstand, den die Fahrräder verursachen. Beachten Sie auch, dass es insbesondere auf Brücken durch Seitenwinde zu Änderungen im Fahrverhalten des Autos kommen kann. Es ist zudem Vorsicht beim Durchfahren von Brücken oder Rangieren in Garagen oder auf Fähren geboten. Ihr Fahrzeug wird schließlich deutlich höher. Wenn Sie das alles berücksichtigen, ist Ihr Bike aber sicher. Die Räder sitzen dank stabilen Gurten fest in Ihren Schienen. Eine weitere Halterung, die am Rahmen fixiert wird, stellt sicher, dass das Fahrrad nicht umkippt.

günstig Fahrzeug wird deutlich erhöht
eignen sich für fast alle Autos lassen sich nur mit großem Kraftaufwand beladen
Kofferraum bleibt zugänglich Spritverbrauch steigt
Dachboxen und Ähnliches montierbar meist Einschränkung in Dachlast des PKWs

Was muss ich bei der Fahrt mit einem Fahrradträger beachten?

Zuallererst sollten Sie sicherstellen, dass der Fahrradträger fachgerecht montiert wurde. Überprüfen Sie vor der ersten Fahrt also noch einmal alle Schrauben und Befestigungen. Auch im weiteren Verlauf Ihrer Reise ist es ratsam, den Fahrradträger regelmäßig zu kontrollieren. Checken Sie Klammern am besten jedes Mal, wenn Sie eine Rast machen. Achten Sie ebenfalls darauf, dass sich keine losen Teile mehr an Ihrem Bike befinden. Fahrradflaschen, Schlösser, Gepäcktaschen und abnehmbare Leuchten können sich durch den Fahrtwind lösen und stellen dann eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar. Lagern Sie die Accessoires lieber in Ihrem Auto. Passen Sie außerdem die Geschwindigkeit an. Wie schon zuvor erwähnt, kann es durch die Fahrradträger zu einem veränderten Fahrverhalten des Autos kommen. Das Ausweichen und Bremsen wird durch das zusätzliche Gewicht erschwert. Extreme Manöver verursachen außerdem eventuell Schäden an den Fahrradträgern sowie an den Bikes. Die meisten Hersteller empfehlen eine Höchstgeschwindigkeit von 120 bis 130 Kilometern pro Stunde. An diese Vorgaben sollten Sie sich halten.

Auf was muss ich bei der Montage der Fahrräder achten?

Mit nur wenigen Ausnahmen lassen sich so ziemlich alle Bikes per Fahrradträger transportieren. Probleme können – wie schon erwähnt – bei besonders schweren E-Bikes auftreten. Daher sollten Sie sich beim Kauf stets über die maximale Belastbarkeit der Fahrradträger informieren. Stellen Sie zudem sicher, dass die Reifen Ihrer Bikes mit den Schienen des Fahrradträgers kompatibel sind. Vor allem Mountainbikes haben oftmals zu dicke Reifen. Wenn Sie diese auf herkömmliche Schienen befestigen, dann ist der zuverlässige Halt nicht mehr garantiert. Die meisten Hersteller bieten jedoch spezielle Trägerschienen an. Ein weiterer Spezialfall sind Carbonräder. Ein Großteil der Hersteller rät davon ab, Carbonbikes mit Fahrradträgern zu transportieren. Die Carbonrahmen sind nämlich äußerst empfindlich gegenüber der punktuell auftretenden Kräfte, die während der Fahrt auf sie wirken können. Abhilfe schaffen spezielle Zubehörteile.

Wie sicher sind Fahrradträger bei einem Unfall?

Über die Stabilität der Träger beim Fahren haben wir bereits gesprochen. Sie möchten aber wahrscheinlich auch wissen, was mit dem Fahrradträger passiert, wenn es doch einmal zu einem Unfall kommen sollte. Das ist stark von den einzelnen Fahrradträgern abhängig. Die meisten Hersteller stellen sicher, dass ihre Produkte auch bei extremen Belastungen nicht zu Bruch gehen. Jeder Unfall stellt jedoch immer eine besondere Situation dar. Eine Vollbremsung bei 30 Kilometern pro Stunde oder ein schnelles Ausweichmanöver bringen die Halterungen und Metallstangen der Träger an ihre Grenzen. Die Firma Thule garantiert aber auch in solchen Fällen absolute Sicherheit. Das schwedische Unternehmen unterzieht seinen Produkten den sogenannten City-Crash-Tests. Dabei werden Unfälle simuliert, die im normalen Stadtverkehr auftreten können. Für Sie bedeutet das Folgendes: Wenn Sie mitsamt Fahrradträger eine Vollbremsung machen oder einem Hindernis auf der Fahrbahn ausweichen, dann löst sich der Träger nicht vom Fahrzeug. Weitere Schäden an Ihrem Auto oder Verletzungen durch herumfliegende Teile bleiben also aus.

Fahrradträger von Thule

Die Firma Thule gehört zu den Marktführern im Bereich Automobilzubehör. Ihre Fahrradträger sind bekannt für die hohe Qualität. Besonders sind auch die cleveren Mechanismen, welche die Montage deutlich vereinfachen und verkürzen. So zum Beispiel auch beim Fahrradträger Thule VeloSpace XT2 13pin. Das Gerät kommt vormontiert bei Ihnen zu Hause an. Es ist sofort einsatzbereit. Durch die längeren Radschienen lassen sich zudem auch größere Bikes problemlos mitnehmen. Die sind dank der Felgenbänder mit Ratschenfunktion und der leichtgängigen Drehknöpfe an den Halterungen übrigens im Nu befestigt. Diebe haben es da schwerer, denn bei Thule sind alle Fahrradträger mit Schlössern ausgestattet. Um ihren Kunden noch mehr Komfort zu bieten, hat Thule die Kupplungsträger mit einem praktischen Klappmechanismus versehen. Die Konstruktion kann mitsamt Fahrrädern zurückgeklappt werden, sodass Sie jederzeit Zugang zu Ihrem Kofferraum haben.

Nützliches Zubehör für Fahrradträger aus dem Hause Thule

Die meisten Fahrradträger sind so konstruiert, dass sie sich für die größtmögliche Anzahl an Fahrradtypen eignen. Dadurch fallen einige Bikes bedauerlicherweise aus dem Raster. Die Firma Thule hat es sich aber zur Aufgabe gemacht, allen Bikern zu helfen. Deswegen hat das Unternehmen zahlreiches Zubehör auf den Markt gebracht, welches die Fahrradträger noch besser macht. Einer dieser Zubehörartikel sind die Schutzadapter für Carbonfahrräder. Wie schon zuvor erwähnt, sind die meisten Fahrradträger nicht für Carbonbikes geeignet. Mit dem Rahmenschutz von Thule ändert sich das. Dieser wird einfach um den Rahmen des Bikes gelegt. Durch ihn verteilt sich der Druck der Halterungen gleichmäßiger, sodass der Carbonrahmen keinen Schaden beim Transport nimmt. Eine andere Schwachstelle vieler Fahrräder sind die Felgen und Reifen. Die Gurte üben viel Druck auf sie aus. Um diesen zu mindern, gibt es Radadapter von Thule. Der nächste Problemfall sind Damen-, BMX- und Down-Hill-Bikes. Ihnen fehlt der waagerechte Steg zwischen Sattel und Lenker. Da die meisten Haltearme der Fahrradträger die Bikes genau dort festhalten, ist der Transport nicht möglich – es sei denn, Sie besitzen einen Rahmenadapter der Firma Thule. Hierbei handelt es sich um eine stabile Stange, die zwischen Sattelstütze und Steuerrohr Ihres Bikes befestigt wird. Sie kann sogar an Carbonräder angebracht werden. Zuletzt seien noch die Erweiterungsteile erwähnt. Kann Ihr Kupplungsträger nur drei Bikes aufnehmen? Dann ändern Sie es mit den Fahrradadaptern aus dem Hause Thule. Die schaffen Platz für ein weiteres Bike. So müssen Sie bei Familienzuwachs, oder wenn Sie einen Freund mit auf Ihre Reise nehmen möchten, nicht gleich einen ganz neuen Fahrradträger kaufen. Der Adapter ist weitaus günstiger und genauso sicher.

Versicherungsfragen: Wer zahlt, wenn es knallt?

Generell sind Zubehörteile, die fest mit Ihrem Auto verbunden sind, in der Kaskoversicherung mit inbegriffen. Fahrradträger gehören in diese Kategorie. Kommt es also zu einem Unfall und Ihr Träger wird dabei beschädigt, übernimmt die Versicherung den Schaden. Dies gilt jedoch nur für den Träger selbst, nicht für die Fahrräder. Falls Schäden bei anderen Verkehrsteilnehmern entstehen sollten, zum Beispiel durch heruntergefallene Fahrräder, dann ist das ein Fall für die Haftpflichtversicherung. Beim Diebstahl eines Bikes von einem Fahrradträger zahlt eventuell die Hausratsversicherung, sofern eine Extraklausel vereinbart wurde. Vorsichtshalber sollten Sie aber bei Ihrer Versicherung nachfragen und klären, wie die Versicherungslage ist.

Fazit: Finden Sie jetzt den idealen Fahrradträger für Sie!

Der perfekte Fahrradträger existiert nicht. Je nach Budget, Automodell und Anzahl der zu transportierenden Bikes eignet sich ein anderes Modell. So sind die Kupplungsträger zum Beispiel ideal für alle, die ein Auto mit Anhängerkupplung besitzen. Diese Fahrradträger gelten als besonders sicher, da sie so gut wie gar keinen Einfluss auf das Fahrverhalten Ihres Autos haben. Der Spritverbrauch bleibt niedrig und Ihre Bikes sind am Heck besonders sicher. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass andere Fahrradträger unsicher sind. Alle Produkte, die Sie bei Passiontec finden, sind getestet und tragen ein GS-Siegel. Das steht für geprüfte Sicherheit. Sie können also auch mit gutem Gewissen zu den Fahrradträgern für das Dach greifen. Diese Modelle haben einen großen Vorteil: Sie sind besonders günstig. Außerdem können Sie frei entscheiden, wie viele Halterungen Sie benötigen. Wer nur einen Träger braucht, der kauft nur einen. Später kann immer noch ein zusätzlicher Träger angebracht werden. Andere Produkte geben Ihnen nicht so viel Freiheit. Die geringeren Kosten haben aber auch ihren Preis. So kann es sehr anstrengend sein, das Fahrrad auf den Dachträger zu montieren. Das Geld, was Sie beim Einkauf sparen, geben Sie zudem eventuell durch die erhöhten Spritkosten später wieder aus. Wer sein Bike also häufig mit in den Urlaub nehmen möchte und dabei weite Strecken zurücklegt, dem sei ein Kupplungsträger zu empfehlen. Alle andere können mit einem Fahrradträger für das Dach nichts falsch machen.... mehr anzeigen