Löcher bohren: Tipps zur Vorgehensweise und zur Auswahl der Geräte

Löcher bohren: Tipps zur Vorgehensweise und zur Auswahl der Geräte

Mit diesen Tipps bohren Sie im Handumdrehen Löcher in die Wand und erzeugen dabei genau die gewünschten Ergebnisse.

21.06.2021Ein Loch in die Wand zu bohren, stellt für viele Heimwerker eine alltägliche Aufgabe dar. Wenn Sie beispielsweise ein Bild aufhängen oder einen Hängeschrank installieren, sind hierfür Löcher für die Befestigung unverzichtbar.

Das ist zwar nicht allzu schwierig. Dennoch kann es dabei hin und wieder zu Fehlern kommen. Insbesondere die Wahl des richtigen Werkzeugs und der passenden Ausrüstung ist dabei wichtig. Hier lesen Sie, wie Sie dabei vorgehen.

Werkzeug und Zubehör: abhängig vom Material der Wand

Bevor Sie sich ans Werk machen, ist es notwendig, das passende Werkzeug und einen richtigen Bohrer auszuwählen. Welche Ausstattung Sie benötigen, hängt jedoch vom Material der Wand ab. Daher sollten Sie zu Beginn genau prüfen, aus welchem Werkstoff diese besteht. Hier stellen wir die wichtigsten Materialien vor.

Wände aus Holz oder Gipskartonplatten

Häuser in Fertigbauweise verwenden häufig Wände aus Holz oder aus Gipskartonplatten. Diese können Sie mit einem gewöhnlichen Akkuschrauber bearbeiten. Als Zubehör bietet sich hierfür ein gewöhnlicher Spiralbohrer oder ein spezieller Holzbohrer an.
Die perfekte Kombination zum Löcher bohren in Holz und Gips
Makita DDF484 Akkuschrauber
Makita DDF484 Akkuschrauber
Makita D-62371 Holzbohrer-Set
Makita D-62371 Holzbohrer-Set

Wände aus Ziegelstein

Um Wände aus Ziegelstein zu bearbeiten, ist eine schlagende Bewegung notwendig. Daher ist eine Bohrmaschine oder ein Akkuschrauber mit Schlagbohrfunktion notwendig. Selbstverständlich können Sie auch einen Bohrhammer verwenden, der noch kraftvoller ist. Darauf gehen wir jedoch erst im nächsten Abschnitt ein. Als Zubehör benötigen Sie einen Steinbohrer. Dabei ist ein günstiges Modell ausreichend, bei dem nur die Spitze aus Hartmetall besteht.

Wände aus Beton

Um Löcher in Wände aus Beton zu bohren, ist ebenfalls eine schlagende Bewegung notwendig. Da dieses Material jedoch deutlich härter ist, reicht die Kraftentfaltung einer gewöhnlichen Schlagbohrmaschine nicht aus – insbesondere wenn es sich um Stahlbeton handelt. Daher sollten Sie hierfür einen Bohrhammer verwenden. Bei der Auswahl des Bohrers ist es empfehlenswert, ein Modell zu wählen, das vollständig aus Hartmetall besteht.
Ideale Kombi für Löcher in Stein und Beton
Makita HR2470 Bohrhammer
Makita HR2470 Bohrhammer
Makita B-58992 Steinbohrer
Makita B-58992 SDS-plus Steinbohrer

Die richtige Vorgehensweise

Nachdem Sie das richtige Werkzeug und einen passenden Bohrer ausgewählt haben, können Sie sich an die Arbeit machen. Hier stellen wir Ihnen kurz vor, wie Sie dabei vorgehen.

Das Loch anzeichnen

Für eine hohe Präzision ist es wichtig, das Bohrloch anzuzeichnen. So erstellen Sie es genau an der richtigen Stelle.

Die gewünschte Bohrtiefe vorgeben

Geben Sie die gewünschte Bohrtiefe vor. Die meisten Geräte verfügen über einen Tiefenanschlag. Ist dies nicht der Fall, können Sie mit einem Klebeband eine Markierung direkt am Bohrer anbringen.

Den Bohrer im richtigen Winkel ansetzen

Achten Sie beim Ansetzen des Bohrers darauf, dass dieser genau den richtigen Winkel aufweist. Bohren Sie schräg in die Wand, kann das später die Befestigung erschweren.

Bosch BohrerAchten Sie beim Bohren darauf, die Maschine immer in einem rechten Winkel zur Wand zu halten, damit Sie gerade Löcher erhalten.

Löcher bohren: kein Problem mit der richtigen Ausstattung

Als Fazit lässt sich festhalten, dass es kein großes Problem darstellt, ein Loch in die Wand zu bohren. Wichtig ist es jedoch, auf die richtige Auswahl des Werkzeugs zu achten. Während für Holz und Gipskarton eine einfache Drehbewegung ausreichend ist, benötigen Sie für Ziegelstein und Beton eine schlagende Bewegung.
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