Richtig nieten – so geht’s

Richtig nieten – so geht’s

Das Nieten stellt eine sehr preiswerte, aber dennoch zuverlässige und widerstandsfähige Verbindungstechnik dar. Lesen Sie hier, wie Sie dabei vorgehen!

21.09.2022Wenn Sie zwei Werkstücke miteinander verbinden möchten, können Sie viele verschiedene Techniken anwenden. Eine Möglichkeit hierfür ist das Nieten. In diesem Artikel stellen wir Ihnen vor, welche Vorteile dieses Verfahren bietet, worauf Sie bei der Auswahl der Werkzeuge achten sollten und wie Sie dabei vorgehen.

Wann ist das Nieten sinnvoll?

Das Nieten ist eine Verfahrenstechnik, die eine sehr sichere und feste Verbindung zwischen zwei Werkstücken erlaubt. Daher ist die Anwendung immer dann sinnvoll, wenn eine hohe Widerstandsfähigkeit gefragt ist – beispielsweise in der Luft- und Raumfahrttechnik oder im Metallbau.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass dieses Verfahren sehr preiswert ist. Das Niet hat einen sehr geringen Preis und die Umsetzung ist ausgesprochen effizient.
Vorteile vom NietenNachteile vom Nieten
stellt sehr sichere und feste Verbindung her Niet lässt sich nur schwer wieder lösen
sehr preiswertes Verfahren nur für dauerhafte Verbindungen geeignet
Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass sich das Niet nur schwer wieder lösen lässt. Deshalb ist es nur für dauerhafte Verbindungen vorgesehen, bei denen es nicht absehbar ist, dass Sie die Werkstücke wieder trennen müssen.

Nietzange oder Nietpistole: das richtige Werkzeug auswählen

Um ein Niet anzubringen, ist ein Spezialwerkzeug erforderlich. Dabei haben Sie die Auswahl aus einer Nietzange und einer Nietpistole. Die Nietzange stellt ein preiswertes Handwerkzeug dar, mit dem Sie diese Aufgabe problemlos erfüllen können. Allerdings ist viel Kraft notwendig, um den Dorn in die richtige Position zu bringen. Das erschwert die Arbeit. Außerdem ist hierfür recht viel Zeit notwendig.
Vorteile einer NietzangeNachteile einer Nietzange
preiswertes Handwerkzeug viel Kraft und Zeit notwendig
Eine weitere Alternative stellt die Nietpistole dar. Diese ist mit einem pneumatischen Antrieb oder mit einem Akku erhältlich. Mit beiden Ausführungen benötigen Sie kaum Kraft, um das Niet zu bearbeiten. Darüber hinaus erledigen Sie diese Aufgabe deutlich schneller als mit einer Nietzange. Deshalb ist die Nietpistole insbesondere bei umfangreichen Arbeiten zu empfehlen, bei denen Sie Wert auf eine hohe Produktivität legen.
Vorteile einer Nietpistole
kaum Kraftaufwand notwendig
ideal bei umfangreichen Arbeiten
steigert Produktivität durch schnelles Arbeiten
Produkttipp: die derzeit beliebteste Akku-Nietpistolen zum optimalen Nieten

So nieten Sie richtig

Nieten mit NietpistoleMit einer Nietpistole können Sie viel schneller Nieten.
Bevor Sie Ihre Werkstücke vernieten können, müssen Sie an der entsprechenden Stelle eine Bohrung durchführen. Achten Sie darauf, dass es dabei notwendig ist, beide Werkstücke zu durchbohren.

Daraufhin ist es erforderlich, das Niet in die Nietpistole oder die Nietzange einzusetzen. Hier ist ein Loch vorhanden, in das Sie den Dorn einführen müssen. Nun können Sie das hintere Ende des Niets durch die beiden Löcher führen. Bei der Verwendung einer Zange müssen Sie diese daraufhin mehrmals betätigen.

Das Werkzeug umschließt den Dorn fest und zieht ihn langsam aus dem Niet heraus. Da dieser mit dessen hinterem Ende verbunden ist, kommt es zu einer Verformung. So wird es von der anderen Seite gegen das Werkstück gepresst, sodass eine feste Verbindung entsteht.

Nachdem der Vorgang beendet ist, bricht der Dorn an einer vorgegebenen Sollbruchstelle ab. Bei der Verwendung einer Nietpistole läuft der Vorgang praktisch identisch ab – mit dem Unterschied, dass hierbei das Gerät die Zugkraft selbstständig ausübt.

Fazit: Das Nieten stellt eine praktische Verbindungstechnik dar

Das Nieten stellt eine feste und preiswerte Verbindungstechnik dar. Um diese anzuwenden, benötigen Sie jedoch ein passendes Werkzeug. Wenn Sie hierfür eine Akku-Nietpistole verwenden, sorgen Sie für eine besonders effiziente Umsetzung.
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