Wasserschaden beseitigen: Diese Aufgaben können Sie selbst erledigen

Wasserschaden beseitigen: Diese Aufgaben können Sie selbst erledigen

So können Sie einen Wasserschaden selbst beseitigen, wenn in Ihrer Wohnung Feuchtigkeit ausgetreten ist!

15.06.2021Ein Wasserschaden kann viele Ursachen haben. Besonders häufig tritt er aufgrund eines Wasserrohrbruchs auf. Doch kann auch ein Defekt an der Waschmaschine oder der Geschirrspülmaschine einen Wasserschaden verursachen. Schließlich können auch Umwelteinflüsse dafür verantwortlich sein – beispielsweise Überschwemmungen oder Starkregen.

Wenn eines dieser Probleme aufgetreten ist, kommt es häufig zu einem erheblichen Schaden. In vielen Fällen können Sie diesen jedoch selbst beheben. Hier lesen Sie, wie Sie dabei vorgehen.

Wasser und Strom abschalten

Wenn die Wasserleitung ein Leck hat, besteht der erste Schritt selbstverständlich darin, das Wasser abzudrehen, damit keine weitere Feuchtigkeit austritt. Achten Sie darauf, auch die Stromzufuhr zu unterbrechen. Wenn etwa eine Steckdose nass wird, kann es zu einem Kurzschluss kommen, der wiederum einen Brand verursachen kann. Außerdem erhöht die Feuchtigkeit die Gefahr eines Stromschlags.

Wasser beseitigen

Beseitigen Sie daraufhin das Wasser. Kleinere Mengen können Sie mit Eimer und Lappen entfernen. Für etwas größere Wassermengen können Sie einen Nasssauger verwenden. Wenn das Wasser mehrere Zentimeter hoch im Raum steht, ist es notwendig, sich eine Tauchpumpe zuzulegen.
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Einrichtung entfernen

Entfernen Sie alle Möbelstücke und alle losen Gegenstände aus dem Raum. Was noch zu retten ist, können Sie trocknen. Bei großen Feuchtigkeitsschäden entsorgen Sie die entsprechenden Gegenstände am besten sofort, damit sie Sie bei den weiteren Maßnahmen nicht stören.

Leck orten

Der nächste Schritt besteht darin, das Leck zu orten. Bei Rohren, die in der Wand verlaufen, können Sie zu diesem Zweck eine Inspektionskamera verwenden. Damit finden Sie das Leck, ohne die Wand großflächig aufzureißen.
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Betroffene Stelle abdichten

Nun müssen Sie das Leck abdichten. Wenn das Wasser an den Armaturen oder am Siphon ausgetreten ist, reicht es häufig aus, eine neue Dichtung einzusetzen. Für Wasserrohre gibt es Dichtungsschellen und Dichtungsmasse, die Sie von außen auftragen können, um das Rohr abzudichten.

Wenn das Rohr in der Wand verläuft, müssen Sie diese hierfür jedoch aufreißen. Das erledigen Sie am besten mit einem kräftigen Meißelhammer. Für ungeübte Heimwerker kann es allerdings besser sein, für diese Aufgabe fachmännische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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Bausubstanz trocknen

Nachdem der Schaden beseitigt ist, müssen Sie die Bausubstanz trocknen. Das erledigen Sie am besten mit einem Bautrockner. Doch selbst mit diesem Hilfsmittel kann der Prozess mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Bei dieser Aufgabe ist es empfehlenswert, einen Fachmann zurate zu ziehen. Insbesondere bei Wänden mit Hohlräumen kann es sonst schwierig sein, die Feuchtigkeit komplett zu beseitigen.

Boden- und Wandbeläge falls notwendig erneuern

In der Regel ist es nach dem Trocknen notwendig, Wand- und Bodenbeläge im entsprechenden Bereich zu erneuern. Viele Aufgaben können Sie dabei selbst erledigen. Beispielsweise stellt es auch für ungeübte Handwerker kein Problem dar, die Wände zu tapezieren oder einen Laminatboden zu verlegen.

Fazit: Nach einem Wasserrohrbruch können Sie die meisten Schäden selbst beheben

Ein Wasserschaden ist stets sehr ärgerlich. Um die Kosten für die Beseitigung so gering wie möglich zu halten, können Sie jedoch viele Aufgaben selbst übernehmen. Wenn Sie schnell und sachgerecht auf den Wasserschaden reagieren, sind nur geringe Ausgaben notwendig, um den gewohnten Wohnkomfort wiederherzustellen.
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