Mehrzwecksauger

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Wie man den perfekten Mehrzwecksauger findet

Sobald mehr als nur Staub oder Krümel aufgesaugt werden müssen, kommen herkömmliche Staubsauger an ihre Grenzen. Dann wird es Zeit, dass Sie sich einen Mehrzwecksauger besorgen. Die große Frage lautet nun: welches der vielen Modelle? Etliche Marken haben eigene Mehrzwecksauger in ihrem Sortiment und alle scheinen auf den ersten Blick bestens ausgestattet zu sein. Sie verfügen über eine ausreichende Saugleistung und eignen sich zum Aufnehmen von Flüssigkeiten. In Sachen Kosten unterscheiden sich die einzelnen Mehrzwecksauger jedoch teilweise enorm. Welches Modell ist also am besten für Ihre Einsatzzwecke geeignet? Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einem neuen Mehrzwecksauger und erklären Ihnen die einzelnen Funktionen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen gute Produkte aus allen Preisklassen vor und geben Ihnen zusätzlich nützliche Anwendungstipps an die Hand.

Wofür benötigt man Mehrzwecksauger?

Mehrzwecksauger zeichnen sich nicht nur durch eine hohe Saugleistung aus, sie sind oftmals auch mit speziellen Filtern ausgestattet und haben eine Blasfunktion. Mit den Einsteigergeräten können Sie vor allem hervorragend Teppiche und Polster reinigen. Wo herkömmliche Staubsauger nur Staub und groben Schmutz aufnehmen, beseitigen Mehrzwecksauger hartnäckige Flecken und Vergilbungen. Dafür müssen Sie Ihre Polster und Teppiche vorher mit einem Reinigungsmittel behandeln. Die feuchten Rückstände kann Ihr Mehrzwecksauger dann aufsaugen. Auf diese Weise bekommen Sie auch Ihr Auto wieder rein, sodass es diesen angenehmen Neuwagengeruch wieder erhält. Auch Kamine lassen sich mit den Geräten einfach sauber halten und Tierbesitzer schwören ebenfalls auf die enorme Saugleistung. Natürlich können Sie mit den Mehrzwecksaugern auch die Lebenszeit Ihrer Matratzen verlängern. Normalerweise wird empfohlen, alle acht Jahre die Matratze zu wechseln. Mit der Zeit sammeln sich nämlich Schweiß und Hautschuppen auf der Oberfläche. Auch ein dickes Bettlaken kann das nicht verhindern. Mit einem Mehrzwecksauger beseitigen Sie die Verunreinigungen, damit Sie wieder mit ruhigem Gewissen in Ihrem Bett schlafen können. Doch lassen Sie uns weniger übers Ausruhen und mehr übers Arbeiten sprechen. Mehrzwecksauger halten schließlich nicht nur hier Heim sauber, sondern sind insbesondere dort gefragt, wo die sprichwörtlichen Späne fallen. Hier empfehlen sich meist schon die fortgeschrittenen Reiniger. Sie saugen mühelos Baustaub und Schutt weg. Außerdem scheuen sie sich nicht vor größeren Wassermengen. Für den Dauereinsatz sind sie aber nicht die beste Wahl. Dafür sollten Sie zu Profigeräten greifen. In diese Kategorie fallen übrigens auch Sicherheitssauger. Damit dürfen Sie auch gesundheitsgefährdende Stoffe aufsaugen. Preislich müssen Sie bei Mehrzwecksaugern aus der Profikategorie mit mindestens 200 Euro rechnen. Einsteigergeräte bekommen Sie dementgegen schon für unter 100 Euro. Mehrzweckreiniger aus dem Fortgeschrittenenbereich gibt es schon ab ca. 120 Euro.

Staubklassen von Sicherheitssaugern

Beim Renovieren, das gilt vor allem für alte Gebäude, wird häufig ungesunder Staub aufgewirbelt. Ein normaler Sauger ist damit selbstverständlich überfordert. Viele Mehrzwecksauger leisten in solchen Fällen aber auch nicht viel bessere Arbeit. Es muss ein Sicherheitsstaubsauger her. Sie verhindern, dass gesundheitsgefährdende Stoffe in die Atemluft gelangen. Aber auch hier gilt: Nicht jeder Sicherheitsstaubsauger ist für jeden Job geeignet. Es gibt Sauger für drei verschiedene sogenannte Staubklassen. Die erste ist die Klasse L. Sauger dieser Kategorie eignen sich für leicht gefährliche Stoffe wie Gips, Kalk, Hausstaub und Sand. Die Anforderungen für diese Klasse erfüllen die meisten Mehrzwecksauger. Wenn Sie Lackpartikel, Holz-, Kupfer und andere Metallstäube einsaugen möchten, benötigen Sie schon ein besseres Gerät, eines, das für die Staubklasse M konstruiert wurde. Bei diesen Saugern müssen Sie die Möglichkeit haben, den Filter zu entfernen, ohne Staub aufzuwirbeln. Das Gerät sollte außerdem in der Lage sein, die Luftgeschwindigkeit zu messen. Denn sobald eine gewisse Geschwindigkeit unterschritten wird, kann keine Sicherheit mehr gewährleistet werden. All das reicht aber noch nicht für die Staubklasse H. Hierfür sind noch einmal höhere Anforderungen notwendig. Neben der staubfreien Entsorgung müssen die Geräte ein spezielles Filtersystem haben, damit sie für die Staubklasse H zugelassen sind. Die Sicherheit hat bei diesen Geräten die höchste Priorität, denn unter die Staubklasse H fallen krebserregende Stoffe wie Asbest, Bleistaub und Schimmel.

Auf diese Punkte sollten Sie beim Kauf eines Mehrzwecksaugers achten:

Saugleistung

Die Saugleistung verschiedener Mehrzwecksauger miteinander zu vergleichen, insbesondere wenn sie von unterschiedlichen Unternehmen stammen, ist nicht so leicht. Die reine Leistung kann schon lange nicht mehr allein als Indiz für die Saugleistung genommen werden. Neben der Leistung des Motors spielen noch viele weitere Faktoren eine Rolle. Aus diesem Grund geben manche Hersteller die Saugleistung in Airwatt an. Hierbei handelt es sich um eine ungenormte Maßeinheit für Mehrzwecksauger. Das bedeutet, dass auch bei dieser Maßeinheit die Werte der verschiedenen Hersteller nicht untereinander verglichen werden können. Die Formel zur Berechnung der Airwattzahl ist nämlich nicht überall dieselbe. Als Grundlage der Berechnung dienen aber in der Regel zwei Werte: einmal die geförderte Luftmenge und einmal der Unterdruck.

Auffangbehälter

Je mehr Dreck Sie aufsaugen müssen und je gröber dieser Dreck ist, desto größer muss der Auffangbehälter Ihres Mehrzwecksaugers sein. Die Einsteigergeräte haben meist Behälter mit einem Fassungsvermögen von rund 15 Litern. Mit steigendem Preis wachsen die Geräte aber auch. Die Modelle aus der fortgeschrittenen Kategorie fassen oft Schmutz zwischen 20 und 30 Litern. Wer noch mehr Staub aufsaugen möchte, der muss zu einem Profigerät greifen. Die haben Behälter mit einem Fassungsvermögen von über 50 Litern. Neben dem Volumen gibt es aber noch ein weiteres wichtiges Merkmal, und zwar die Leerung. Die Einsteigermodelle können häufig nur geleert werden, indem man sie kippt. In den höheren Preisklassen gibt es die Möglichkeit die Auffangbehälter abzupumpen. Das ist vor allem bei großen Mengen Schmutz und Flüssigkeit nötig.

Filter

Die Filter und deren Reinigung sind ein wichtiger Aspekt von Mehrzwecksaugern. Denn ein verschmutzter Filter mindert die Saugleistung. Deswegen statten viele Hersteller ihre Geräte mit Filterreinigungsfunktionen aus. Dabei wird entweder ein Luftstoß durch den Filter geschickt oder der Filter wird durch Vibration von Schmutz befreit. Beide Methoden lösen die Staubschicht, die sich auf dem Filter bildet und die Saugleistung mindert. Trotz dieser Funktion sollte der Filter regelmäßig von Ihnen gewaschen werden. Das funktioniert ganz einfach unter laufendem Wasser. Bei Trockensaugarbeiten empfiehlt sich außerdem die Benutzung eines zusätzlichen Papier- oder Vliesfilterbeutels. Letztere sind zwar teurer, aber aufgrund ihrer Stabilität besser als die Papierfilterbeutel.

Benutzerfreundlichkeit

Ein wenig Komfort können Sie auch beim Arbeiten verlangen. Achten Sie beim Kauf daher unter anderem auf die Mobilität Ihres Mehrzwecksaugers. Große, bewegliche und gummierte Rollen sind ideal, denn sie machen nicht so viel Lärm. Apropos: Wenn Sie empfindlich gegenüber Geräuschen sind, dann sollten Sie die Lautstärke des Geräts nicht ignorieren. Im Durchschnitt kommen die Sauger auf rund 70 Dezibel im Betrieb. Aber natürlich gibt es Geräte, die leiser als andere sind. Ein ebenfalls wichtiges Kriterium ist die Länge des Kabels und des Schlauchs. Wer lediglich zu Hause seine Polster absaugen möchte, dem reichen kurze Kabel. Falls der Mehrzwecksauger auch im Garten oder in der Einfahrt benutzt werden soll, dann ist ein längeres Kabel praktisch.

Zubehör

Was ist ein Werkzeug ohne all das vielseitige Zubehör? Auch für Mehrzwecksauger gilt die alte Regel: Je mehr Zubehör, desto größer der Funktionsumfang. Fangen wir doch bei den wichtigsten Zubehörteilen an – den Schlauchaufsätzen und Bürsten. Es gibt fast für jede Oberfläche einen passenden Aufsatz. Manche Geräte werden direkt mit Fenstersaugern, Autopolster- und Fugendüsen ausgeliefert. Andere enthalten nur die Standardbodendüsen. Schauen Sie sich den Umfang des Zubehörs vor dem Kauf also genauer an. Mit den Bürstenaufsätzen lassen sich Polster viel einfacher reinigen. Die Fugendüsen sind optimal für schwer erreichbare Stellen, und wenn Sie beim Bohren oder Schleifen den Schmutz direkt an der Quelle aufsaugen möchten, dann brauchen Sie auch einen geeigneten Aufsatz.

Bekannte Hersteller von Mehrzwecksaugern

Mit Mehrzwecksaugern aus dem Hause Makita können Sie nichts falsch machen. Das japanische Unternehmen existiert seit 1915 und produziert hochwertige Werkzeuge für den professionellen Gebrauch. Die Produkte von Kärcher zeichnen sich ebenfalls durch eine sehr hohe Qualität aus. Die deutsche Firma wurde 1935 gegründet und gilt weltweit als führender Produzent für Reinigungsgeräte. Für den Heimgebrauch hat das Unternehmen die gelbe Serie. Die Profiwerkzeuge von Kärcher sind allesamt grau gefärbt.

Einsteigerprodukte – Mehrzwecksauger für den häuslichen Gebrauch

Ideal für Einsteiger ist der Kärcher WD 3 Premium. Er und sein großer Bruder, der Kärcher WD 4, haben einen potenten 1000-Watt-Motor und erbringen eine Saugleistung von 220 Airwatt. Beide kommen außerdem problemlos mit kleinen Mengen Wasser klar. Im 17 beziehungsweise 20 Liter fassenden Behälter ist reichlich Platz für Schmutz. Doch es muss nicht immer alles aufgesaugt werden. Die Mehrzwecksauger von Kärcher können nämlich auch blasen. Das ist unter anderem ideal für Kiesbeete. Dort würde das Gerät mehr einsaugen, als es eigentlich soll. Dank der Blasfunktion lassen sich Blätter, kleine Äste uns Schmutz einfach wegpusten. Auch Laub ist mit den Mehrzwecksaugern von Kärcher schnell aus dem Weg geräumt. Durch die vier Rollen folgen Ihnen die Sauger überall hin. Sie müssen die Geräte nicht immer tragen. Aber auch das wäre nicht schlimm. Der Kärcher WD 3 wiegt gerade einmal 5,8 Kilogramm. Das – und die äußerst einfach austauschbaren Filter sowie Aufsätze – machen ihn zum perfekten Einsteigergerät.

Die goldene Mitte – Mehrzwecksauger für Fortgeschrittene

Sie benötigen einen Mehrzwecksauger, der etwas mehr Power unter der Haube hat? Dann schauen Sie sich doch einmal den Kärcher WD 5 P etwas genauer an. Dieser Mehrzwecksauger leistet 1100 Watt und hat 240 Airwatt. In seinem 25-Liter-Auffangbehälter ist zudem noch mehr Platz für Asche, Schutt und Staub. Das wohl praktischste Feature des Produkts ist jedoch die eingebaute Steckdose. An die können Sie Werkzeuge wie Ihren Bohrhammer oder Ihr Schleifgerät anschließen. Sobald Sie die Geräte benutzen, springt auch der Sauger an und der Schmutz wird sofort und ohne Umwege ins Innere des Mehrzwecksaugers geleitet. Somit müssen Sie beim Bohren niemanden mehr darum bitten, den Sauger zu halten. Das ist aber noch nicht alles. Der WD 5 P eignet sich auch für Feinstaub und saugt auch größere Wassermengen auf. Darüber hinaus verfügt er über eine Filterabreinigung. Wenn Sie merken, dass der Filter verstopft ist, dann reicht ein Knopfdruck und der Mehrzwecksauger schickt einen kräftigen Luftstoß durch den Filter, der ihn vom Schmutz befreit. Eine ähnliche Funktion hat auch der Makita VC2012L. Mit seinen 1000 Watt erzeugt das Gerät 210 bar Unterdruck und es fördert 216 Liter Luft in der Stunde. Die breiten Rollen sorgen obendrein für einen sicheren Stand. Am oberen Ende dieser Kategorie ist der Kärcher WD 6 P Premium angesiedelt. Dieser Mehrzwecksauger hat ganze 1300 Watt. Zur besseren Kontrolle lässt sich seine Leistung aber regulieren. Somit können Sie die Saugleistung jederzeit den Anforderungen entsprechend anpassen.

Für Profis – Topgeräte für besondere Ansprüche

Auf der Baustelle und bei umfangreichen Renovierungsarbeiten reichen die Anfänger- und Mittelklassemodelle nicht mehr aus. Dort benötigen Sie ein robustes Profigerät, wie den Kärcher NT 20/1 Ap. Dieser Mehrzwecksauger ist – wie alle Geräte dieser Kategorie – äußerst stabil, sodass ihm der raue Umgang auf der Baustelle nichts ausmacht. Durch einen erzeugten Unterdruck von 254 mbar und einer Luftfördermenge von 74 Litern in der Sekunde entgeht ihm kein Schmutz. Alles wandert in den 20-Liter-Behälter. In das Innere des Saugers passt aber mehr als nur Staub. Es gibt auch Aufbewahrungsmöglichkeiten für Zubehörteile. Vor diesem Gerät muss sich der Makita VC3210LX1 mit seiner Luftfördermenge von 3500 Litern pro Stunde nicht verstecken. In diesen Mehrzweckreiniger passen sogar 32 Liter Schutt und Wasser. An der Außenseite können Sie außerdem das Kabel aufwickeln – Ordnung muss schließlich sein. All das kann der Kärcher NT 55/1 Tact Te M aber noch übertreffen. Trotz seines 1380 Watt starken Motors ist der Mehrzwecksauger relativ leise. In puncto Akustik ist er also unauffällig. Das kann man von seinem Äußeren nicht sagen. Durch sein enormes Fassungsvermögen von 55 Litern ist der Sauger sehr groß. Es steckt aber auch viel Technik im Inneren. Der Reiniger ist für die Staubklasse M zugelassen. Sobald die gesetzlich vorgeschriebene Luftgeschwindigkeit unterschritten wird, ertönt eine Sirene. Der Filter wird übrigens auch nie verstopfen. Dafür sorgt das vollautomatische Tact-System der Firma Kärcher.

Fazit: Machen Sie sich bereit zum Kauf Ihres neuen Mehrzwecksaugers

Nun sollten Sie wissen, welchen Mehrzwecksauger Sie brauchen. Daheim reichen die Einsteigermodelle vollkommen aus. Sie sind günstig und haben eine ausreichende Saugkraft. Für anspruchsvollere Aufgaben empfehlen sich aber die Mehrzwecksauger aus der mittleren Kategorie. Insbesondere die Steckdose für Elektrowerkzeuge ist für Hobbyhandwerker unerlässlich. Profigeräte werden erst nötig, wenn es um besonders viel oder gesundheitsgefährdenden Schmutz geht. Spezielle Filter und eine elektronische Volumenstromüberwachung machen die Mehrzwecksauger aus dem Profibereich sehr sicher. Das Extra an Saugleistung und die automatische Filterabreinigung sind beim Dauerbetrieb auf Baustellen ebenfalls hilfreich.... mehr anzeigen