Wie man den besten Kärcher Hochdruckreiniger für seine Bedürfnisse findet

Mal eben einen Kärcher Hochdruckreiniger kaufen, so einfach ist das leider nicht. Denn das eine perfekte Modell existiert nicht. Verstehen Sie mich nicht falsch. Alle Kärcher Hochdruckreiniger sind von exzellenter Qualität, nur eignet sich eben nicht jedes Modell für jeden Nutzer. Die Preise beginnen bei rund 50 Euro und reichen bis jenseits der Tausendeurogrenze. Wer nur einen kleinen Kärcher Hochdruckreiniger sucht, um ab und zu sein Fahrrad vom Schmutz zu befreien, wird kein Profigerät benötigen. Das Geld ist woanders besser angelegt. Wer jedoch regelmäßig auch gröbere Verschmutzungen beseitigen möchte, der könnte eines der teureren Modelle eher in Erwägung ziehen. Damit Sie nicht zu tief in Ihre Taschen greifen, klären wir Sie über die verschiedenen Modelle auf. Nach der Lektüre wissen Sie, welcher Kärcher Hochdruckreiniger für Sie infrage kommt.

Kärcher – eine Marke mit Tradition

Kärcher ist über die Landesgrenzen hinaus zum Synonym fürs Putzen geworden. Das Familienunternehmen wurde 1935 in Stuttgart gegründet. Heute hat die Firma ihren Sitz in Winnenden und die ganze Welt benutzt Kärcher Hochdruckreiniger. Das Unternehmen ist Marktführer und überzeugt seine Kunden im Privat- und Profibereich. Zu erkennen sind die Geräte schnell an ihrer auffälligen gelben Farbe. Doch dabei handelt es sich nur um die Modelle der Einsteiger- und Fortgeschrittenenkategorie. Die Profihochdruckreiniger von Kärcher sind grau. So lässt sich auf den ersten Blick zu erkennen, mit was für einem Gerät man es zu tun hat. Das gilt übrigens für alle Produkte des Herstellers. Kärcher produziert nämlich nicht bloß Hochdruckreiniger, sondern auch Kehrmaschinen, Fenstersauger, Pflegemittel und viele andere Produkte aus dem Bereich der Reinigungstechnik. Mit einem Kärcher Hochdruckreiniger können Sie also nichts falsch machen.

Was kann ein Kärcher Hochdruckreiniger, was ein normaler Schrubber nicht kann?

Diese Kärcher Reinigungsmaschinen arbeiten im wahrsten Sinne des Wortes mit Hochdruck. Mit Ihnen lassen sich auch die hartnäckigsten Verschmutzungen schnell und ohne viel Mühe entfernen. Ohne Kärcher Hochdruckreiniger müssten Sie auf aggressive Reinigungsmittel zurückgreifen und auf noch viel mehr Muskelschmalz.

Nehmen wir Grünbelag als Beispiel: Ob auf Terrassenböden, Bodenplatten oder Gartenmöbeln – nahezu überall setzt sich die fiese grüne Plage nieder und lässt sich von dort auch nicht mehr so schnell verjagen. Außer mit einem Kärcher Hochdruckreiniger. Der pustet die Terrasse wieder rein und macht sie bereit für den Sommer. Doch das ist noch nicht alles. Auch Dächer und Regenrinnen lassen sich mit einem Kärcher Hochdruckreiniger hervorragend putzen. Fensterscheiben, Fahrräder und Felgen bekommen die Geräte auch im Nu sauber.

In vielen Fällen reichen die Einsteigermodelle schon aus. Erst bei besonders groben Ablagerungen oder häufigem Einsatz sollte ein Blick in die Fortgeschrittenenkategorie geworfen werden. Die Profigeräte sind – wie der Name schon erahnen lässt – für den professionellen Gebrauch ausgelegt. Handwerker und Reinigungskräfte sind bestens bedient mit den Reinigern. Das heißt aber nicht, dass sich die Geräte nicht auch im häuslichen Gebrauch nützlich machen können. Wer sein Auto stets gründlich reinigen möchte, einen Pool hat oder eine große Einfahrt, der wird auch mit einem Profigerät glücklich. Doch schauen wir uns die einzelnen Funktionen und Besonderheiten erst einmal genauer an.

Was ist wichtiger: Hitze, Druck oder Reinigungsmittel?

Viele Kärcher Hochdruckreiniger verlassen sich nicht allein auf ihren Druck. Sie arbeiten auch mit Hitze und können zusätzlich mit Reinigern gespeist werden. Ob das notwendig ist, kommt ganz auf den Fleck an. Wärme hilft beispielsweise dabei, Öl zu lösen. Wer mit heißem Wasser arbeitet, benötigt also weniger Reinigungsmittel. Darüber hinaus tötet das heiße Wasser Keime ab und kann sogar zur Beseitigung von Unkraut dienen. Es ist dabei wesentlich umweltschonender als Herbizide oder die meisten Putzmittel. Der Nachteil ist jedoch, dass diese Kärcher Hochdruckreiniger eine Extraportion Energie benötigen, um das Wasser aufzuheizen – und die bekommen sie nur mit Benzin. Der Faktor Umweltschutz fällt also nicht so stark ins Gewicht. Außerdem sind Reiniger mit Tank wesentlich größer und schwerer. Die Geräte wiegen gut und gerne an die 70 Kilogramm. Sie eignen sich also hauptsächlich für Personen, die schnell große Flächen mit starken Verschmutzungen reinigen müssen.

Die Kärcher Hochdruckreiniger mit Reinigungsmitteltank leisten in der Regel auch einen ausgezeichneten Job und häufig reichen die ganz einfachen Modelle mit nur rund 100 bar Druck auch aus. Zu viel Druck kann manchmal sogar schädlich sein, aber dazu später mehr. Davon abgesehen können fast alle Hochdruckreiniger von Kärcher mit warmem Wasser gespeist werden. Zulauftemperaturen von 60 °C reichen häufig schon aus, um Fettflecken zu entfernen.

Wie wichtig ist der Druck bei einem Kärcher Hochdruckreiniger?

Einsteigergeräte laufen überwiegend mit weniger als 140 bar. Ihr Fahrrad oder Ihre Reifen bekommen Sie damit auf jeden Fall sauber. Mittelklassemodelle sprühen das Wasser schon mit bis zu 160 bar heraus und im Profibereich können die Maschinen schon mal 200 bar haben. Aber einige Profihochdruckreiniger kommen auch mit weniger aus, zum Beispiel wenn sie das Wasser aufheizen können.

Druck ist also nicht alles. Die zuvor schon erwähnten Reinigungsmittel unterstützen ebenfalls beim Saubermachen und dann wäre da noch ein weiterer wichtiger Faktor: die maximale Fördermenge. Sie hat auch einen maßgeblichen Einfluss auf die Reinigungsleistung und sie rangiert zwischen Werten von 350 bis 500 Litern in der Stunde.

Sicherheit geht vor – wichtige Hinweise zur Benutzung von Kärcher Hochdruckreinigern

Wie bereits angedeutet wurde, so sind die Wasserstrahlen nicht gänzlich ungefährlich. Es ist daher Vorsicht beim Betreiben der Geräte geboten. Der enorme Wasserdruck kann Verletzungen verursachen. Aus diesem Grund ist es selbstverständlich, dass der Strahl nicht auf Tiere oder Menschen gerichtet werden darf. Sie selbst sollten während der Reinigungsarbeiten aber auch einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Steine sowie Äste, die vom Wasserstrahl getroffen wurden, können zu kleinen Geschossen werden. Lange Kleidung und eine Schutzbrille sind also empfehlenswert, wenn Sie mit Ihrem Kärcher Hochdruckreiniger arbeiten wollen. Ein Gehörschutz gehört ebenfalls zur optimalen Ausrüstung. Denn einige Geräte erreichen Lautstärken von mehr als 90 Dezibel und die können auf Dauer zu Hörschäden führen.

Beachten Sie auch, dass sich nicht alle Oberflächen für die Hochdruckreinigung eignen. Der Wasserstrahl verursacht Schäden bei einigen Materialien. Reifen sollten zum Beispiel nicht mit maximalem Druck bestrahlt werden. Bei anderen Objekten ist es ratsam, zuerst unauffällige Stellen zu besprühen. So überprüfen Sie, ob sich das Material mit einem Hochdruckreiniger bearbeiten lässt.

Mehr Effizienz mit dem richtigen Zubehör

Kärcher bietet eine Vielzahl an Zubehörteilen für ihre Hochdruckreiniger an. Sie machen die Geräte noch flexibler und erleichtern Ihnen die Arbeit. Mithilfe von diversen Verlängerungen erhöhen Sie die Reichweite der Kärcher Hochdruckreiniger und Bürsten sowie Putzmittel führen zu besseren Reinigungsergebnissen. Ein Schrubber ermöglicht es Ihnen Ihren Kärcher Hochdruckreiniger auch auf empfindlicheren Materialien anzuwenden. Sie müssen nur den Druck senken, die Bürsten kümmern sich dann um die Ablagerungen, greifen die Oberfläche aber nicht an. Um die Arbeit mit dem Kärcher Hochdruckreiniger angenehmer zu machen, gibt es außerdem noch Spritzschutzaufsätze und Düsen mit denen Sie mühelos Ihre Regenrinne oder Rohre reinigen können. Ihr Kärcher Hochdruckreiniger wird somit zum multifunktionalen Reinigungsgerät, mit dem Sie rund um das Haus nahezu alle Flecken beseitigen.

Die besten Kärcher Hochdruckreiniger für Einsteiger

Die Einsteigermodelle von Kärcher fangen bei rund 60 Euro an und kosten bis zu ca. 200 Euro. Bei ihnen finden sich schon viele spezielle Features, die auch die etwas höherpreisigen Modelle haben. Eines davon ist die Dreckfräse von Kärcher. Hierbei handelt es sich um einen rotierenden Punktstrahl, der zum einen mit viel Druck arbeitet und zum anderen viel Fläche auf einmal anvisiert. Ein weiteres praktisches Ausstattungsmerkmal, welches bei Geräten anderer Hersteller nicht immer Standard ist, ist der eingebaute Wasserfilter. Der schützt die Pumpe aller Kärcher Hochdruckreiniger und verlängert auf diese Weise maßgeblich das Leben der Geräte.

Wer auf der Suche nach einem einfachen Kärcher Hochdruckreiniger für leichte Verschmutzungen ist, der sollte sich den Kärcher K 2 Basic einmal genauer anschauen. Mit einem Druck von 110 bar und einer Fördermenge von bis zu 360 Litern in der Stunde leistet das Gerät ordentliche Arbeit. Es kann zur Unterstützung außerdem mit 40 Grad warmem Wasser gespeist werden. Dank des ergonomischen Griffs lässt sich der kompakte Kärcher Hochdruckreiniger zudem problemlos transportieren, insbesondere weil er gerade einmal vier Kilogramm wiegt.

Nur 400 Gramm schwerer, aber dafür mit 10 bar und 20 Litern in der Stunde mehr ausgestattet, ist der K 3 Full Control. Dieser Kärcher Hochdruckreiniger hat einen praktischen Reinigungsmitteltank und noch dazu die Full Control Power Gun. Mit der haben Sie stets die volle Kontrolle über Ihr Gerät. Denn Sie können drei verschiedene Druckstufen einstellen. In der Home-Edition liegt dem Kärcher Hochdruckreiniger der T350 Flächenreiniger T-Racer bei. Dieses Zubehörteil macht den Einsatz im Haus möglich. Es verhindert Spritzer und sorgt für einen großflächigen Reinigungsstrahl. Durch den Hovercrafteffekt fällt das Gewicht des Aufsatzes zudem gar nicht auf.

Der T-Racer passt auch auf das leistungsstärkste Gerät der Einsteigerklasse – den Kärcher Hochdruckreiniger K 4 Full Control. Bei diesem Modell schießt das Wasser mit ganzen 130 bar aus der Pistole. Die maximale Fördermenge liegt bei 420 Litern pro Stunde.

Die Fortgeschrittenenklasse – Kärcher Hochdruckreiniger für anspruchsvollere Aufgaben

Ab rund 200 Euro bekommen Sie einen Kärcher Hochdruckreiniger aus dem mittleren Preisbereich. Die Grenze liegt bei ungefähr 500 Euro. Einer der günstigen Modelle dieser Klasse ist der Kärcher K 5 Premium Full Contol. Er schießt 500 Liter in der Stunde mit 145 bar heraus. Auch bei diesem Gerät lässt sich der Druck drosseln. Damit Sie stets wissen, mit welcher Druckstufe der Reiniger gerade arbeitet, hat er eine LED-Anzeige in seinem Griff. Der Transport geht aber nun nicht mehr so leicht von der Hand. Immerhin wiegt der Kärcher Hochdruckreiniger schon knapp 13 Kilogramm. So ein Gerät möchten Sie bestimmt nicht mehr die ganze Zeit herumtragen. Aber das müssen Sie auch nicht. Denn dafür gibt es ja die großen Räder, dank der Sie den Reiniger bequem hinter sich herziehen können.

Die Rollen gibt es natürlich auch beim kleinen K 7 Compact. Der passt in jeden Kofferraum und leistet trotzdem 15 bar mehr als der K 5. Er versprüht auch 100 Liter mehr Wasser als sein kleiner Bruder und hat außerdem eine Zulauftemperatur von 60 °C. Das lässt den kleinen Kärcher Hochdruckreiniger schon ziemlich nah an die Profiklasse kommen. Auch der wassergekühlte Motor hat professionelles Niveau. Dank dem hält das Gerät nicht nur länger, sondern kann auch über einen längeren Zeitraum durchgehend betrieben werden. Ob das noch zu trumpfen ist? Das sehen Sie in der Profikategorie.

Kärcher Hochdruckreiniger für richtige Profis

Ein Profigerät ist bereits ab ca. 1000 Euro erhältlich. Wer dem Schmutz mit extraviel Druck zu Leibe rücken möchte, der ist mit dem Kärcher Hochdruckreiniger HD 5/17 CX Plus bestens bedient. Dieses Modell arbeitet mit 200 bar und fördert 480 Liter pro Stunde. Das Wasser darf dabei bis zu 60 °C heiß sein.

Für noch mehr Power müssen Sie zum HD 6/15 MX Plus greifen. Dieser Kärcher Hochdruckreiniger hat sogar 225 bar und versprüht 560 Liter Wasser in der Stunde. Vor diesem Gerät ist so gut wie kein Fleck sicher. Falls es doch einmal Probleme geben sollte, hilft der Kärcher HDS 5/11U EASY!Star. Der bringt es zwar nur auf 110 bar und eine maximale Fördermenge von 450 Litern pro Stunde, dafür hat er die Kraft der Hitze auf seiner Seite. Bis zu 80 °C heißes Wasser feuert der Kärcher Hochdruckreiniger auf Verunreinigungen. Das wird natürlich im Gerät selbst aufgeheizt. Dafür hat der Reiniger einen 6,5-Liter-Brennstofftank. Das schlägt sich selbstverständlich auf das Gewicht aus, welches bei diesem Kärcher Hochdruckreiniger bei stolzen 68 Kilogramm liegt. Dafür ist die Arbeit mit dem Reiniger aber umso einfacher. Die EASY!Force-Technologie macht das Drücken und Halten des Griffs zu einem Kinderspiel. Der Rückstoß, der durch das Wasser entsteht, wird auf den Griff übertragen. Sie müssen also kaum Kraft aufwenden.

Fazit: Machen Sie sich bereit zum Kauf Ihres neuen Kärcher Hochdruckreinigers

Haben Sie sich schon für einen Kärcher Hochdruckreiniger entschieden? Wollen Sie lediglich alle paar Monate Ihre Felgen reinigen oder Ihr Fahrrad vom Schlamm befreien, dann sollten Sie mit einem Einsteigermodell glücklich werden. Falls Sie aber jeden Sommer Ihre gesamte Terrasse auffrischen möchten und vielleicht im Haus die Böden auf Hochglanz bringen wollen, dann könnten die fortgeschrittenen Geräte eher etwas für Sie sein. Zur Profiklasse brauchen Sie nur zu greifen, wenn Ihr Kärcher Hochdruckreiniger ständig im Einsatz sein wird und er es dabei mit äußerst hartnäckigen Verunreinigungen zu tun bekommt. Egal, was Sie benötigen. Ihr neuer Kärcher Hochdruckreiniger wartet bei Passiontec auf Sie. Greifen Sie zu!... mehr anzeigen